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tianna
09.01.2022 20:10:55 tianna hat ein Thema kommentiert Liebste Pastaform?:  Um ehrlich zu sein, bin ich kein großer Fan von Pasta, ich mag zwar Spaghetti aber viel lieber esse ich Pizza, so dass ich auch zuhause am häufigsten Pizza backe. Ich habe mir vor kurzem auch einen Pizzaofen gekauft, der mir die Zubereitung sehr erleichtert und ich spare nun auch viel Zeit, so dass ich, wenn es schnell gehen soll, meistens eine Pizza backe. Was es den Ofen angeht, da sollte man sich aber vor dem Kauf gut informieren, da es viele verschiedene Modelle gibt. Ich empfehle da am besten eine Testseite zu besuchen. LG
sillm
02.11.2021 13:19:43 sillm hat ein Thema kommentiert Kochideen: Ich möchte anfangen Wurst selbst zu machen.Ich denke es ist eine gute Idee einen Wurstfuller zu kaufen.Ich muss echt sagen die Seite ist da sehr informativ. gastrodirekt.net/blog/wurstfueller/  
isiss
29.06.2021 20:48:31 isiss hat ein Thema kommentiert Liebste Pastaform?: Ich koche auch gerne , ich habe jetzt auch angefangen Eis selbst zu machen.Schau hier: https://eismaschine.gastrodirekt.net/rezepte-eis/schokoladeneis-selber-machen/
joomka
12.04.2021 14:51:46 joomka hat ein Thema kommentiert Plauschecke: Ich würde gerne einige Neuigkeiten diskutieren, aber es gibt keine relevanten Themen! Ich lese gerade über Francis Fulton und seine Scheidung: https://amomama.de/88327-francis-fulton-smith-ist-allein-seine-ex.html Es ist kein Geheimnis, dass sich auch Prominente scheiden lassen können, wenn sie Kinder haben. Ich bin gespannt, wie es für sie so einfacher ist, neue Partner zu finden.
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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11.11.2013  |  Kommentare: 0

Lieber eine Verrückte als gar keine

Lieber eine Verrückte als gar keine
   
Premiere der Wolfgang-Amadeus-Mozart-„Zauberflöte“ an der Grazer Oper.

September 1791 zeichnet die Geburtsstunde der von Wolfgang A. Mozart komponierten Oper „Die Zauberflöte“. Mangels finanzieller Mittel wurde diese in Emanuel Schikaneders Freihaustheater in Wien, der Mozart in seiner Not unterstützte, aufgeführt. Schikaneder selbst spielte damals den haltlosen exzentrischen Papageno, die Königin der Nacht wurde von Mozarts Schwägerin Josepha Hofer gespielt, ein Großteil der Verwandtschaft und Bekanntschaft von Schikaneder besetzte weitere Rollen. Die Oper, die sich von den traditionellen Wiener Kasperl- und Zauberopern* durch das humanistische Gedankengut von Sarastro und seinen Priestern unterschied, wurde zum Erfolg. Doch wohl selbst Mozart hätte nicht ahnen können, dass bereits 222 Jahre nach der Erstaufführung seine Oper zum festen Bestandteil des Programms der Staatsoper in Wien, der Grazer Oper etc. werden wird und für volle Zuschauersäle sorgt.  

Die musikalische Leichtigkeit der Oper erlaubt es, diese gezielt für jugendliche Zuschauer zu adaptieren. Der Großteil des Opernnachwuchses ist zumindest mit dem Lied „Der Vogelhändler bin ich ja“ aus den Kinderliederbüchern aufgewachsen.

Vom Stil her stellt „Die Zauberflöte“ ein Bündnis aus komplett verschiedenen musikalischen und theatralischen Stilen her: Opera seria, Opera buffa und Tragédie lyrique.

Papageno selbst wurde unter anderem auf dem Portal des Theaters an der Wien in der Millöckergasse, dem einzig erhaltenen Teil des Theaters, dem sogenannten Papagenotor, in Stein verewigt. Der Bildhauer Jakob Schroth stellt ihn mit seinen Geschwistern als Andenken an die Fortsetzung der Oper „Die Zauberflöte“ (die heroisch-komische Oper „Das Labyrinth“) dar.

Frauen, die für Männer bestimmt sind - üblich für die Mozartzeit, fremd dem modernen Ruf nach Emanzipation

Die Königin der Nacht macht den jungen Prinzen Tamino (Yosep Kang) zum Auserwählten, der ihre Tochter Pamina (Nazanin Ezazi) retten soll. Der Vogelhändler Papageno (André Schuen zeichnet sich nicht nur durch exzellente schauspielerische Leistung, sondern auch durch die Gesangskunst seiner Bassstimme aus) soll ihn auf diesem Weg begleiten, der Pamina im Reich von Sarastro findet. Sarastro, fabelhaft durch Wilfried Zelinka gespielt, erklärt seine Entführung als den Versuch, Pamina vor ihrer bösen Mutter zu schützen. Pamina ist dennoch zweifelsohne Tamino bestimmt, aber auch für Papageno gibt’s eine Papagena (Tatjana Miyus). Bevor diese jedoch zusammen sein können, müssen die beiden Männer sich drei Prüfungen unterziehen, wobei Papageno durch seine Redseligkeit schnell scheitert.

Tamino ist ein Typ Mann, über den die Frauen herfallen, Papageno ist genau sein Gegenteil. Verzweifelt auf der Suche nach seiner Papagena geht er auf das Angebot der verkleideten Papagena ein ihr Gatte zu werden. "Lieber eine Verrückte als gar keine", fügt er hinzu.

Am Ende geht es schließlich nur um das eine – die Liebe. Denn die Sehnsucht von Tamina wird schließlich erfüllt, und Papageno findet seine feurige Papagena, sein Weibchen, sein Täubchen, und auch der Hass und die Rache der Königin der Nacht erweisen sich als ein nicht erfüllter Traum einer Liebe mit Sarastro. Wer seine Wünsche nicht äußert, darf sich wohl nicht wundern, dass diese nicht Erfüllung gehen.

Nicht zufällig wird aus den Namen der Hauptdarsteller in „Die Zauberflöte“ ein Wortspiel. Papagena als Ableitung von Papageno und Pamina als Ableitung von Tamino. Für die Mozartzeit ist es üblich, dass Frauen für die Männer bestimmt sind und es die Männer sind, die Frauen aussuchen und nicht umgekehrt. Diese Vorgehensweise ist jedoch unserer Zeit ziemlich fremd.

Wer „Die Zauberflöte“ nicht kennt, wohnt nicht in Wien

Langer Rede kurzer Sinn – nach 222 Jahren Bühnenerfolg und zigtausend Aufführungen ist jede weitere Neuinszenierung eine Herausforderung. Mariame Clément stellte sich dieser. Mit ihrer Inszenierung hat sie dafür gesorgt, dass sowohl der Theaternachwuchs und die Einsteiger als auch die erfahrenen Theaterkritiker Nährstoff bekommen. Vor allem wurden die jungen Theaterbesucher durch die Erscheinung eines weißen Hundes, der einen Wolf darstellen sollte und sich etwas unbeholfen und verwirrt an der Spitze eines künstlichen Berges aufhielt und in wenigen Minuten wieder die Bühne verließ, zum Staunen gebracht.

Unter der Leitung von Ausstatterin Julia Hansen verwandelte sich Sarastros Tempel in eine Art Bibliothek mit Kräutern hinter dem Vitrinenglas, wobei aus den einzelnen Schubladen oder von einer Rutsche die Darsteller zu einem neuen Ereignis herauskamen sowie Sarastro selbst wie ein Oberrichter in einer Art Sprechpult erschien. Die Lichtinstallationen, die auf dem aufgeschlagenen Mantel der Königin der Nacht Tauben herumfliegen ließen und die einer riesigen Schlange, die Tamino verschlingen wollte, zeigten, die am Anfang etwas überflüssig schienen, sind faszinierend.

Großartig waren auch die Kostüme der Königin der Nacht, die trotz ihrer dunklen Seiten einmal in weinrot, einmal in grasgrün gekleidet wurde.   

Ein kleiner dreijähriger Opernnachwuchs drang zum Beifall ganz nach vorne an den Orchestergraben, um die Darsteller näher ins Visier zu nehmen und denen so seine Begeisterung zu zeigen.

*Das Alt-Wiener Zaubertheater ist eine zu Mozarts Zeiten sehr populäre Wiener Sonderform des Singspiels, die sich durch ihre märchenhaften Inhalte und spektakulären Bühnenverwandlungen auszeichnet

VS

Fotos: Wener Kmetitsch

 


 

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